Hawaii

Wissenswertes über Hawaii: Klima, Mobilität, Hotels, Reisezeiten

Hawaii zählt politisch zu den USA, ist der 50. US-Bundesstaat. Geografisch und kulturell ist es eher Polynesien zuzuordnen, nicht der Südsee. Die Inselgruppe liegt etwa 2.500 km östlich vom Kernland der USA, im Nordpazifik und stellt den südlichsten Punkt der Vereinigten Staaten dar. Gleichzeitig ist Hawaii der nördlichste Punkt des polynesischen Dreiecks. Der östlichste Punkt sind die Osterinseln und der südlichste ist Neuseeland. Innerhalb dieses Dreiecks hat sich die polynesische Kultur entwickelt und ausgebreitet. Die polynesische Kultur und die Zweisprachigkeit machen Hawaii einmalig für die USA. Der Anteil der weißen Bevölkerung ist hier in der Minderheit, die Hymne hat sogar einen polynesischen Text. Die sehr abwechslungsreichen hawaiianischen Inseln bestehen aus schwarzem Vulkangestein, paradiesischen Stränden, Wellen für Surfer. Die Natur ist sehr vielseitig und einzigartig.

Das Wetter auf Hawaii

Das Hawaii Klima ist äußerst angenehm, was auch auf den lauen Passatwind zurückzuführen ist. In der Sommerzeit von Mai bis Oktober liegen die Temperaturen am Tag bei durchschnittlich 29 °C, nachts sind sie meist um 23 °C. Im Winter, zwischen November und April, erreichen die Tagestemperaturen durchschnittlich 26 °C und nachts 22 °C. Zwischen Januar und Ostern kommt es häufiger zu Regenschauern. Richtig heiß ist es im Juli und August, durch den lauen Passatwind ist die Hitze gut zu ertragen. Am angenehmsten für einen schönen Urlaub und damit die beste Hawaii Reisezeit ist von September bis Mitte November. Wenn der Sommer zu Ende geht, beginnt die Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit so manchem Sturm zu rechnen, der neben kräftigen Regenschauern auch hohe Wellen bringt.

Die Regionen, in denen es weniger regnet, liegen jeweils an den Westseiten der Inseln. Das Hawaii Wetter hängt zum einen vom Passatwind und zum anderen von den geografischen Gegebenheiten ab. Wenn es also einen Tag am Strand nieselt, können Sonnenhungrige einfach einen anderen Strand besuchen. Im täglichen Wetterbericht gibt es auch Angaben zu den Wellenhöhen, sodass Surfer immer bestens informiert sind und sich den besten Strand aussuchen können.

Die Inseln von Hawaii sind eine unglaubliche Ansammlung von „Mikro-Klimazonen“, die jede ihr eigenes Wetter, ihre eigene Tier- und Pflanzenwelt hat. Das ist das Resultat aus dem Schutzeffekt der Vulkangesteine und den Wetterunterschieden. Auf Hawaii gibt es tropischen Regenwald, kühle alpine Regionen, trockene Wüsten und sonnige Strände – alles innerhalb von nur wenigen Kilometern.

Eine klimatische Besonderheit ist der „vog“, der volcanic fog, also vulkanischer Nebel. Dabei handelt es sich um eine trübe Luftverschmutzung, die gelegentlich über den Inseln hängt. Dieser „vog“ entsteht durch Schwefeldioxid und andere Gase des Kilauea Halemaumau Kraters auf Big Island in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit und Sonnenlicht. Unter extremen Bedingungen – also wenn der Vulkan aktiv ist und die Winde den Rauch nach Norden zur restlichen Inselkette tragen – kann dieser Nebel für Menschen, Tiere und Pflanzen gefährlich werden. Häufig kommt es dann zu Kopfschmerzen, tränenden Augen und Atembeschwerden. Kleine Kinder, ältere Menschen und alle, die ohnehin schon Atembeschwerden haben, sind davon besonders betroffen. In dieser Zeit ist es ratsam, Sport und andere Outdoor-Aktivitäten zu verschieben.

Nicht alle trüben Wetterbedingungen sind vom „vog“ verursacht. Entlang der Küste kann auch Salz in der Luft hängen. Frühmorgens hängt über den Bergen auch einfach nur Luftfeuchtigkeit.

Welche Sprache auf Hawaii?

Hawaii ist ein amerikanischer Bundesstaat, Amtssprache ist demzufolge Englisch. Dennoch verzweifeln viele Amerikaner, die nach Hawaii reisen. Waikiki lässt sich noch verhältnismäßig leicht aussprechen. Bei Honolulu fängt es schon an, merkwürdig zu klingen. Viele andere Bezeichnungen, insbesondere Straßennamen treiben Amerikaner in den Wahnsinn. Denn die meisten Bezeichnungen sind auf Hawaiisch. Da gibt es den Likelike Highway oder die Kalakaua Ave, die Kaumuali’i Road, den Ala Moana Boulevard oder die Ke’eaumoku Street. Da diese Namen so auszusprechen sind, wie sie geschrieben werden, ist das für deutschsprachige Reisende natürlich alles ganz einfach. Für Amerikaner werden diese Namen zu absoluten Zungenbrechern. In vielen Reiseprospekten sind Hinweise für die Aussprache speziell für Amerikaner enthalten. So steht bei Ukulele beispielsweise dabei „Pronounced: oo-koo-leh-leh not you-ka-le-lee“. Hawaiisch als Sprache ist sehr interessant. Das Alphabet besteht nur aus 13 Buchstaben.

Wunderschöne Insel mit Reisezeiten rund ums Jahr

Hawaii ist das ganze Jahr über als Reiseziel interessant. Wenn die Preise steigen, in der Zeit ab dem 15. Dezember bis Ende März, ist in Deutschland nicht die Hauptreisesaison. Die Hotels sind in dieser Zeit wesentlich teurer, jedoch nicht zwingend auch viel voller. Ab Anfang oder Mitte August sinken die Preise für Unterkünfte in Hawaii, das liegt mitten in der Feriensaison von Urlaubern aus dem deutschsprachigen Raum. Wer eine bestimmte Attraktion erleben möchte, muss seine Reisezeit natürlich danach ausrichten. Im Sommer sind zwei der Hauptattraktionen nicht vorhanden, das sind die Wellen für Windsurfer und die Wale. Die höchsten Wellen, die an den Nordseiten der Inseln bis zu 10 Meter hoch sein können, gibt es ab November und im Dezember. Wer dieses Naturschauspiel bewundern möchte, muss in dieser Zeit verreisen. Das ist dann auch die Hauptsaison für Surfprofis. Ebenfalls ab November sind die Wale da, die dann bei einer Walbeobachtungstour von Nahem zu sehen sind. In Maui ist es manchmal sogar vom Ufer aus möglich, die Wale zu beobachten.