Hawaii

Öffentliche Verkehrsmittel auf Hawaii

Fortbewegen auf Hawaii

Auf den hawaiianischen Inseln gibt es kaum öffentliche Verkehrsmittel. Die besten Verbindungen gibt es auf Oahu. Dort betreibt The Bus eine Buslinie. Autofahren in Honolulu ist vergleichsweise anstrengend. Daher ist es gut, dass es zumindest dort relativ gute Verbindungen gibt. Die Preise für ein Busticket für Erwachsene liegen bei etwa 2,50 US-Dollar, Kinder und Jugendliche von 6–17 Jahren zahlen die Hälfte. Kleinere Kinder dürfen kostenlos mitfahren. Es ist empfehlenswert, das Fahrgeld passend zu haben, da die Busfahrer meist kein Wechselgeld haben. Die Fahrpläne für öffentliche Verkehrsmittel auf Hawaii können Reisende online einsehen. Meist haben die Hotels ausgedruckte Fahrpläne für ihre Gäste. Im Bus dürfen Passagiere Taschen und Gepäck mitführen, das sich unter dem Sitz verstauen lässt. Es ist verboten, Gepäckstücke in den Gang oder auf einen anderen Sitz zu stellen. Reisekoffer transportiert The Bus grundsätzlich nicht.

Auf Maui gibt es ebenfalls ein Busnetz, das jedoch nicht so gut ausgebaut ist wie das Busnetz auf Oahu. Die Einzelfahrkarte kostet hier nur 2 US-Dollar. Es gibt Verbindungen zwischen einzelnen kleineren Orten. Wer eine weitere Strecke mit dem Bus reisen möchte, muss damit rechnen ziemlich oft umzusteigen. Da auch der Fahrtakt eher schlecht ist, kann so eine Reise ziemlich lange dauern. Für die langen Reisezeiten sind nicht zuletzt die vielen Stopps verantwortlich. Die Verbindungen zwischen Honolulu und Pearl Harbor oder zum Flughafen sind stark frequentiert. Wer von Waikiki nach Pearl Harbor möchte, muss mit einer Fahrzeit von einer Stunde rechnen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass gerade die überregionalen Busse häufig Verspätung haben. Die langen Busfahrten können auch etwas Gutes haben. Sie geben Gelegenheit, mehr von der Insel zu sehen. Die entsprechenden Fahrpläne stehen online zur Verfügung.

Auf Big Island fährt das Unternehmen Hele-On Bus, das einige Verbindungen zu bieten hat. Die Tickets kosten auch hier nur etwa 2 US-Dollar pro Fahrt. Es gibt Verbindungen zwischen Hilo und Volcano, zwischen Volcano und Pahala oder von Waimea nach Hilo. Weitere Routen und der Fahrplan stehen ebenfalls online zur Verfügung.

Kauai Bus ist ein Busunternehmen auf der Insel Kauai. Es verbindet Koloa, Lihue und Hanalei miteinander. Die genauen Zeiten und Routen können Reisende im Internet abrufen. Der Fahrpreis beträgt auch hier etwa 2 US-Dollar.

Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln

Als Alternative zum Bus können Reisende Taxis nutzen, die jedoch nicht besonders günstig sind. Die Taxifahrer sind bemüht, Sonderpreise für bestimmte Fahren anzubieten, um Kunden zu gewinnen. Beispielsweise sind Fahrten zwischen den Waikiki Hotels und dem Diamond Head State Monument sehr beliebt. Dazu halten die Taxifahrer oft an Bushaltestellen und versuchen, Fahrgäste zu überzeugen, im Taxi mitzufahren. Andere Angebote machen die Taxifahrer von Pearl Harbor zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten.

Der Mietwagen als weitere Möglichkeit

Der gesamte Verkehr wird mit Autos abgewickelt. jeder hat eins, und jeder fährt damit am liebsten direkt bis vor die Tür des Ziels. Im Hawaii-Urlaub kommen Reisende demnach nicht umhin, sich ein Auto zu leihen. Die Preise für einen Leihwagen sind sehr günstig. Je nach Anbieter sind bereits alle Versicherungen und Steuern im Mietpreis inbegriffen. Für die einzelnen Inseln lassen sich die Autos bequem über das Internet reservieren. Das kann schnell und einfach schon vor dem Urlaub erfolgen, sodass es vor Ort damit keinen Stress mehr gibt.

Ein paar Tipps für das Mieten eines Autos auf Hawaii

  • In den USA ist es üblich, dass sich der Fahrer eines Kraftfahrzeugs selbst versichert, bevor er das Auto versichert. Im Normalfall liegt die Deckungssumme für das Fahrzeug bei 60.000 US-Dollar.
  • Viele Experten sehen diese Summe als zu niedrig an und empfehlen eine Zusatzversicherung, denn der Fahrer haftet für alle Schäden persönlich, wenn die Schadensumme die Versicherungssumme übersteigt. Die Autovermieter bieten solche Zusatzversicherungen an, dabei sind Versicherungssummen von ein oder zwei Millionen Dollar üblich. Diese Versicherungen decken dann Schäden am gegnerischen Fahrzeug ab. Hat der Unfallgegner den Unfall verschuldet, ist aber unterversichert, dann kommt diese Versicherung ebenfalls für den Schaden auf.
  • Damit auch Schäden am eigenen Fahrzeug abgedeckt sind, ist eine Kaskoversicherung notwendig.

Das Anmieten selbst ist denkbar einfach. Neben dem deutschen Führerschein ist noch die Kreditkarte notwendig. Außerdem notiert die Autovermietung, wo der Reisende übernachtet. Ansonsten ist Vorsicht geboten mit den vielen zusätzlichen Angeboten an Versicherungen. Ein paar Fotos vor dem Losfahren zu machen ist sinnvoll. Diese Fotos können am Ende hilfreich sein, um eventuell bereits vorhandene Schäden zu dokumentieren.